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Beschreibung

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) bestehen aus Kohlenstoff und Wasserstoff und enthalten mindestens zwei kondensierte Benzolringe. Diese Familie umfasst Hunderte verschiedener Substanzen, die zwei Hauptursprünge haben: Entweder werden sie durch Radikalreaktionen während der unvollständigen Verbrennung organischer Materialien erzeugt (pyrolytischer Ursprung) oder sie sind von Natur aus in Rohöl und bestimmten Kohlearten enthalten (petrogener Ursprung).

Die PAK haben die Besonderheit, je nach Substanz in gasförmiger oder Partikelform in der Atmosphäre vorzukommen.

Quellen der Verschmutzung

Es gibt natürliche Quellen der PAK (Vulkane, Waldbrände), aber die Emissionen sind hauptsächlich anthropogen: unvollständige Verbrennung (Heizung, Verkehr, Müllverbrennung, Kraftwerke), Erdölraffinierung, Koksproduktion, Gießereien, Produktion von Fahrbahnbelägen usw.

In der Wallonie kommen die PAK hauptsächlich aus dem Wohnbereich und dann aus der Energieerzeugung.

   

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die PAK kommen aufgrund ihrer hohen Fettlöslichkeit in fettreichen Organen vor. Sie können nach und nach im Blut freigesetzt werden. Ihre lipophile Natur ermöglicht es ihnen auch, leicht Zellmembranen zu überwinden.

Das toxische Potential variiert je nach Substanz stark. Einige haben Auswirkungen auf das Immun- und Fortpflanzungssystem. Andere sind genotoxisch und sogar krebserregend (Haut, Lunge). Es gibt nur wenige Studien zur spezifischen Toxizität eines isolierten PAK. Die meisten Studien haben die Toxizität einer Mischung der PAK zum Gegenstand. Das Benzo(a)pyren wird oft als Indikator für das Krebsrisiko verwendet.

Auswirkungen auf die Umwelt

Die Lebensdauer der PAK in der Atmosphäre variiert je nach Substanz. Einige widerstehen natürlichen Abbauprozessen und bleiben jahrelang in der Umwelt präsent. Sie kontaminieren Böden, Oberflächen- oder Grundwasser und kommen in der Nahrungskette vor mit verstärkten Auswirkungen für Tiere an deren Spitze.

Die Lage in der Wallonie

Die europäische Gesetzgebung regelt den Gehalt an Benzo(a)pyren. Auf dieser Grundlage wurde seit 2006 keine Überschreitung in der wallonischen Region beobachtet.

Messmethode

Die PAK werden stichprobenartig über einen Zeitraum von 14 Tagen auf Schaumstoff für die leichtesten und einem Filter für die schwersten Proben entnommen. Zurück im Labor werden die PAK extrahiert, konzentriert und dann durch Gaschromatographie mit massenspektrometrischer Erfassung (GC-MS) analysiert. Das aktuelle Analyseprogramm umfasst 17 PAK, von denen 7 nach europäischem Recht vorgeschrieben sind.

Mehr erfahren : http://www.awac.be/index.php/thematiques/inventaires-d-emission/par-polluants/emissions-de-pop

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